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Stadtgespräch mit Melanie Williams



Melanie Williams

Melanie Williams ist zertifizierte Mediatorin (univ.), Lizenzierte NLP Coaching Master-Practitioner der Society of NLP, Professional Coach (NLP Erleben), akkreditierte INSIGHTS MDI Beraterin, Betriebswirtin VWA, Personalmanagerin IHK, Mutter und Ehefrau. Ja, alles, und alles zu seiner Zeit, so ist auf Ihrer Homepage zu lesen. Im Interview erzählt sie uns von Ihrem spannenden (Berufs)-Alltag.


FRIZZ: Frau Williams, sie sind als Mediatorin tätig. Was ist das eigentlich genau: Mediation?
Melanie Williams: Eine Mediation ist ein Verfahren, das sowohl als auch im Kontext von Industrie und Sozialem angewandt wird. Es ist ein außergerichtliches Verfahren, dass sich konstruktiv mit den Konfliktparteien auseinandersetzt. In eine Mediation wird ein Dritter – der Mediator – herangezogen. Dieser ist allparteilich, das bedeutet, dass er beide Parteien gleichermaßen im Prozess unterstützt und begleitet und keine Partei bevorzugt. Der Mediator stellt sicher, dass die Konfliktparteien zu jeder Zeit des Prozesses die Experten des Konfliktes sind und bleiben. Die Konfliktparteien sind für die Lösung verantwortlich und werden vom Mediator lediglich prozessorientiert begleitet. Er ist ein „Konflikt-Moderator“. Eine Mediation ist grundsätzlich vertraulich, ergebnisoffen und selbstverantwortlich und freiwillig.

FRIZZ: Konflikte lösen, sind dafür nicht die Gerichte da?
Melanie Williams: In meiner Vorstellung lösen sie die Konflikte nicht – sie beenden den weiteren Rechtsweg mit einem Beschluss. Für mich ist der Konflikt damit nicht gelöst. Meist bekommt einer Recht und der andere hat eben vor dem Gesetzt nicht Recht! (Außer natürlich es kommt zu einem Vergleichsverfahren) Aber so schwarz/weiß ist es eben nicht immer. Und wenn man schon vorher einen Konflikt lösen kann, zu Gunsten von beiden Parteien fair-ehrlich-empathisch, dann kann man sich auch nach einem Konflikt wieder in die Augen und in die Zukunft schauen – gemeinsam oder getrennt – wie man sich eben verständigt!

FRIZZ: Was genau ist da Ihre Aufgabe als Mediatorin?
Melanie Williams: Ich bin in allererster Linie für beide Parteien gleichermaßen da, ich bin allparteilich! Das bedeutet, dass ich nicht urteile oder bewerte, wer Recht hat oder wer mehr verletzt worden ist. Beide Seiten sind gleich wichtig und ich höre mir beide Seiten an und begleite die Parteien durch verschiedene Phasen durch ihren Konflikt – ich bin eigentlich sowas wie eine Konfliktmoderatorin.

FRIZZ: Wie ist der Ablauf bei einer Mediation?
Melanie Williams: Bei einer Mediation durchlaufen die Parteien verschiedene Phasen. Diese sind in 4 Phasen und dem Vorgespräch aufgeteilt. Im Vorgespräch werden nur Formalitäten geklärt, da geht es nicht um den Konflikt an sich, sondern nur um „Eckdaten“ 
1. Phase: Den sicheren Rahmen schaffen
Das bedeutet, dass ich mit den Parteien Spielregeln festlege, wie wir miteinander Kommunizieren wollen.
2. Phase: Konfliktdarstellung
Bei der Konfliktdarstellung bekommt jede Partei die Möglichkeit ihre Seite darzustellen. Ich höre zu und eventuell frag ich nach.
3. Phase: Interessen und Bedürfnisse hinter den Positionen herausfil- tern
Wenn man in dieser Phase ist, kristallisiert sich oft für die Parteien das „Warum“ heraus. Eine Phase die ich persönlich sehr liebe. Denn hier kann man oft erkennen, wie sich die Parteien öffnen und auch die andere Partei „sehen“.
4. Phase: Lösungsfindung und Memorandum
Nach unterschiedlichen Methoden ist nach einer Ideensammlung und der Prüfung der „Machbarkeit“ ein konkretes Memorandum möglich. Eine Win-Win-Situation wird immer angestrebt.

FRIZZ: Konflikte können immer aufgelöst werden! Würden Sie das so unterschreiben?
Melanie Williams: Nein! Manchmal sind die Differenzen unüberwindbar – sehr selten – aber natürlich gibt es auch das. In einer Mediation versuche ich dann, trotzdem eine Möglichkeit mit den Parteien zu finden, wie beide sich mit Achtung begegnen können.

FRIZZ: Was ist der erste Schritt, wenn ich eine Mediation für mich will?
Melanie Williams: Zu klären, ob die andere Partei mitgehen würde und dann mich anrufen. Wenn man das gerne machen möchte und die andere Partei aber nicht traut zu fragen, kann ich das auch übernehmen.

FRIZZ: Die Bezeichnung „Neuro-Linguistisches Programmieren“ soll ausdrücken, dass Vorgänge im Gehirn mit Hilfe der Sprache auf Basis systematischer Handlungsanweisungen änderbar sind. Warum haben Sie gerade in diesem Bereich eine Qualifikation erworben?
Melanie Williams: Ich finde es mega-spannend und wollte mehr wissen! Auslöser war eine Reaktion von mir auf meinen damaligen Chef, bei welcher ich im Nachgang einfach nicht nachvollziehen konnte, warum ich da so reagiert habe, obwohl ich es doch besser hätte wissen müssen! Ich wollte erfahren was in meinem Kopf vorgeht, warum ich manchmal so agiere und warum ich auch ganz leicht „angetriggert“ werden kann. Und da ich Halbwissen nicht mag – machte ich gleich die Ausbildungen.

FRIZZ: In welchen Bereichen wenden Sie selbst NLP am häufigsten an?
Melanie Williams: Immer und überall! Für mich ist NLP ein Teil von mir und meiner Haltung zu mir und meinem Umfeld geworden!

FRIZZ: Welchen Beitrag kann NLP für die Zukunft der Menschen leisten?
Melanie Williams: Wer sich selbst mit all seinen Facetten kennt, gesteht auch anderen seine zu. Wenn ich weiß, was mich triggert, dann weiß ich auch, wie ich aus einer Situation rauskomme. Dadurch kommt es zu weniger Konflikten. Wenn die Menschen ihre Potenziale erkennen und an sich arbeiten können – was könnte da Großes erschaffen werden? Es geht auch darum, zu verstehen und anzunehmen dass jeder eine andere Wahrnehmung hat und es nicht immer um Richtig oder Falsch geht, sondern vielleicht nur um anders!

FRIZZ: Kann NLP dabei helfen, die eigenen Sehnsüchte aufzudecken, das, was wir im Herzen wirklich vom Leben wollen?
Melanie Williams: Ein klares Ja! So war es auch bei mir – erst durch NLP wurde mir bewusst, was ich wirklich möchte und ich konnte auch meine eigenen Ressourcen finden und aktivieren! Ich sag mal so: Mit NLP -Techniken haben wir die Möglichkeit, die Dinge anders zu sehen und eventuell „Störfaktoren“ zu beseitigen und uns von dem oft mit uns selbst geführten Gedankenkarussell zu befreien, was wiederum ganz schön viel Platz für Neues macht.

FRIZZ: Warum scheitern Menschen so häufig an ihren Vorhaben. Und wie können wir Ziele für uns definieren, die nicht nur motivierend, sondern auch erreichbar sind?
Melanie Williams: Es gibt hierzu sehr viele Fragen: Sind es denn wirklich ihre Vorhaben? Auf was bauen sie das Vorhaben auf? Wie werden die Ziele geplant? Wurden die Ziele auf ihre tatsächliche Machbarkeit geprüft? 
Ich stell mir die Frage – möchte ich es denn wirklich – oder bediene ich eventuell den Wunsch eines anderen? Ich suche mir meine Definition, die mich auch motiviert (dazu sollte man sich aber kennen und wissen was einen antreibt) und dann prüfe ich – ob ich realistisch bin. Ziele müssen eine „Aura“ haben. Diese Aura muss ich sehen und vor allem sollte ich sie spüren, denn warum sonst soll ich mich auf den Weg machen oder durch halten? 
Als mir bewusst wurde, dass ich mich in diesem Bereich weiterentwickeln möchte war das Ziel mich schließlich selbstständig zu machen. Wenn ich an mein Ziel dachte, hatte ich ein warmes Gefühl (um dieses Gefühl zu erzeugen, benutze ich eine Technik aus NLP) ich wollte um jeden Preis dahin, und dass ich dafür viele meiner Wochenenden in Stuttgart verbringen und eine Facharbeit schreiben musste, hat mich nicht abgeschreckt! Ich wollte dieses Ziel erreichen.
Was ich meine: Wir sind eine Leistungsgesellschaft in der es schon fast schick ist, ein Ziel zu haben und als erfolgreiche Person hat man immer eins. Und um auch ein Ziel zu haben, stecken wir uns diese oft leichtfertig, ohne wirklich, ernsthaft und mit eigener Empathie darauf zu schauen, welche dies sind. Nicht falsch verstehen, es ist sehr wichtig, Ziele im Leben zu haben – aber eben erreichbare: Nicht erreichbare Ziele geben uns nur noch ein schlechteres Gefühl zu uns selbst!

FRIZZ: Akkreditierte INSIGHTS MDI Beraterin klingt ziemlich exotisch. Was ist das genau?
Melanie Williams: INSIGHTS MDI® (Potenzial- und Motivationsanalyse). Sie ist hervorragend geeignet für die Entwicklung von Mitarbeitern, insbesondere für Führungskräfte, Verkaufsteams und Kundenservice. Die INSIGHTS MDI® Potenzial- und Motivationsanalysen geben ein weitreichendes Feedback über die Verhaltenspräferenzen, Werte und Motive, also über wesentliche Persönlichkeitsmerkmale einer Person. Sie sind damit die idealen Instrumente für die Auswahl und Führung von Mitarbeitern und deren Entwicklung in Führung, Verkauf, Service sowie für die Teambildung. Es lässt sich insbesondere die Eignung einer Person in Bezug auf seine „Softskills“ für bestimmte berufliche Anforderungen beurteilen. Soweit die offizielle Definition.
Für mich bedeutet es noch viel mehr. Ich benutze es sehr gerne als Start für ein Coaching. Die Person muss sich erstmal mit sich selbst beschäftigen und bekommt eine Analyse, die von seinen Aussagen erstellt wurde. Wenn Sie diese dann bei mir bekommt und die Zusammenfassung liest, ist das oft schon das erste Mal, dass die Person mich anlächelt und sag t: „Wahnsinn, ja so bin ich tatsächlich." Ich kann der Person etwas Handfestes mitgeben. Ich komme selber ursprünglich aus der Betriebswirtschaft und brauche meine „Zahlen und Fakten“ in der Hand. Von dort aus kann man dann in alle Richtungen gehen.

FRIZZ: Heutzutage ist Coaching schon fast ein Modewort geworden. Für alles und jeden bieten sich Coaches an. Für welchen Bereich bieten Sie Coaching an?
Melanie Williams: Mit Modewort ist es ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Wenn ich coache, geht es um den Menschen und seine Sorgen und Bedürfnisse. Wo fangen sie an und wo hören sie auf? Mir geht es darum, dass die Person das Beste in sich erkennt und das lebt. Es geht um Grundhaltungen, Vorannahmen, Glaubensätze. Die hat man in jedem Bereich! Manchmal sieht man erst in der zweiten, dritten Session, um was es eigentlich geht! Viel wichtiger ist die Frage, können Coach und Klient miteinander.
Bei einer Gruppe hat man ein gemeinsames Thema – das ist dann definiert und ich schaue mit den Gruppenteilnehmer genauer auf das spezielle Thema aber ohne das Gesamte aus den Augen zu verlieren.

FRIZZ: Wie läuft ein Coaching ab, was passiert da genau? Gibt es ein Grundschema?
Melanie Williams: Für mich gibt es kein Grundschema, für mich ist es eine Grundhaltung. Man hat natürlich Methoden, mit denen man arbeitet – bei mir ist es unter anderem die GROW-Methode in Verbindung mit Ec.A.C.T. oder auch das Rad des Lebens. Mit diesen Methoden und Fragetechniken kann man oft einen Moment erleben wo ein Klient einen anschaut und sagt: „Puh, jetzt verstehe ich was da passiert...“

FRIZZ: Was macht einen guten Coach aus? 
Melanie Williams: Er muss beim Klienten sein und nicht bei sich! Er sollte so viel Empathie besitzen, dass er sich auf der Landkarte des Klienten bewegen kann und seine Eigene ausblendet. Er darf nicht bewerten und sollte auch keine Ratschläge geben. Er sollte dem Klienten helfen, sich und seine Umgebung klar zu sehen und die vorhandenen Ressourcen aufzudecken und mit ihm Möglichkeiten zu finden, wie er sie nutzen kann. Was für den einen ein guter Coach war, muss nicht auch für den anderen passen.

FRIZZ: Wie kommen Sie an Fälle? (Datenbanken? Persönliche Empfehlungen? Beruflicher Kontext?) Was ist aus Ihrer Sicht das erfolgreichste Vorgehen der Akquise?
Melanie Williams: In meiner Branche ist das sehr schwierig zu erläutern. Wesentlich sind persönliche Empfehlungen! Ich bin in mehreren Datenbanken vertreten, wie zum Beispiel beim Bundesverband MEDIATION und Bundesverband der Sachverständigen für das Versicherungswesen. Da ist man einer von vielen – ob das so erfolgreich sein wird, muss sich zeigen. 
Vorträge und Workshops sind für mich die authentischsten und erfolgreichsten Vorgehen der Akquise. Da kann ich eine Kostprobe meines Könnens vermitteln und der Klient kann auch schon mal für sich spüren, ob er sich eine tiefere Zusammenarbeit vorstellen kann. Ich habe im Dezember zwei Seminare, die ich anbiete: Ein Tagesseminar zur Kommunikation „Worte können Fenster sein – oder Mauern“ (M.B.Rosenberg) Wie funktioniert gewaltfreie Kommunikation und was gibt es noch für Kommunikationsmöglichkeiten?
Und: „Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze“ (Oscar Wilde): Wie schaffe ich es, ein Rendezvous mit mir selbst nicht mehr abzusagen, aber dafür anderen Nein zu sagen?

FRIZZ: Was glauben Sie, haben Sie auf dem Weg in die Selbständigkeit richtig gut gemacht?
Melanie Williams: Meinem Mann von meiner Idee erzählt – er unterstützt mich, steht zu mir und glaubt immer an mich! Und meinen Job als Geschäftsführerin aufzugeben, um mich zu 100% auf das neue Vorhaben zu konzentrieren.

FRIZZ: Gibt es etwas, das Sie nicht noch einmal machen würden?
Melanie Williams: Alles was ich gemacht habe, hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin und die finde ich echt gut.

FRIZZ: Nun haben Sie ja auch noch zwei Kinder? Wie bekommen Sie denn alles unter einen Hut?
Melanie Williams: Organisation ist das Zauberwort! Das ist natürlich nur eine Komponente. Bei mir ist es noch mein familiäres Umfeld und ein gutes Netzwerk.

FRIZZ: Worauf legen Sie bei der Erziehung besonderen Wert?
Melanie Williams: Kommunikation! Rituale und „dehnbare“ Regeln!

FRIZZ: Was macht Kinder zu glücklichen Menschen?
Melanie Williams: Sicherheit, Liebe und Stabilität! Ein lachendes und warmes Zuhause, sowie Zeit und Optimismus! Alle Eltern sollten ihr Kind akzeptieren und annehmen wie es ist und das auch zeigen - mit bedingungsloser Liebe! Das gibt ihnen ein Gefühl das Sicherheit, Liebe und Stabilität bedeutet und wir können uns am besten an Gefühle erinnern!

FRIZZ: Welchen Rat würden sie Patchwork-Familien mit auf den Weg geben?
Melanie Williams: Toleranz, Spaß, viel Humor und mal „Fünfe“ gerade sein lassen. Man hat mit dem Expartner eine lebenslange Aufgabe angenommen und das sollte man bitte auch weiterhin so sehen. Nur weil man kein Liebespaar mehr ist, bleibt man aber trotzdem noch das Elternpaar. Daran sollte man immer denken, wenn die persönlichen Befindlichkeiten wieder mal kurz vor dem überkochen sind. Für den neuen Partner bedeutet das aber auch seinen Platz zu finden… also nicht als Freund oder Freundin des Kindes der neuen Partnerin oder des neuen Partners, sondern als zusätzliches Elternteil oder unterstützendes Elternteil! Das ist wichtig, denn nur so wissen auch die Kinder, mit wem sie es zu tun haben. Auch wenn es manchen schwer fällt, sollte man Kindern den Raum geben, dass sie fröhlich und euphorisch über ihren Besuch bei dem jeweils anderen Partner berichten dürfen. Wenn man ein Problem mit dem Ex oder der Ex hat, sollte das in einem kinderfreien Erwachsenengespräch geklärt werden. Und die Kinder spüren lassen, dass die Erwachsenen zusammenarbeiten. Mit dem neuen Partner immer offen über Ängste und Sorgen sprechen, nicht meinen, es selbst mit sich ausmachen zu müssen!

FRIZZ: Was gefällt Ihnen in unserer Region am besten? 
Melanie Williams: Die Seen und Wälder zum Spazieren gehen, die Donau und unser schönes Städtchen Ulm. Ich finde hier alles, was ich benötige, um glücklich zu sein!

FRIZZ: Haben Sie ein Lieblingsrestaurant?
Melanie Williams: Ja klar! Klosterbräustuben in Oberelchingen. Da bekommt man altbewährte gute Hausmannskost und meine Mutter macht den Besten Kartoffelsalat in der Region und ich kenne die Qualität der Lebensmittel, die in den Töpfen landen.

FRIZZ: Haben Sie ein persönliches Motto oder Lebenszitat, das Sie begleitet?
Melanie Williams: Ja, sogar zwei! Von meinem Großvater aus Amerika habe ich folgende Zitate mitbekommen: Give a smile to get a smile – Ich begegne jedem mit einem Lächeln. UND: You never meet strangers you always meet friends – wenn ich neue Menschen treffe, sind es für mich erst einmal Freunde. Was sich daraus entwickelt zeigt sich dann...


Weitere Infos unter melaniewilliams.de