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Stadtgespräch im Dezember


mit Dr. Uwe Wlotzke


Dr Wlotzke Ulm


Die Hautkrebsvorsorge und die verschiedenen Formen der Hauskrebsbehandlung sowie die Allergie-Erkrankungen stellen, neben den Laser- und ästhetisch-korrektiven Verfahren der Haut, die Säulen des Praxisspektrums von Dr. Wlotzke in Ulm dar.



FRIZZ: Sie sind seit dem 01. Januar 1997 in Ulm niedergelassen und führten als erste Hautarztpraxis die Lasertherapie ein. Wie innovativ war das Laser-Prinzip damals?

Dr. Wlotzke: Die Lasertherapie der Haut hat sich mit Beginn der 1990er Jahre in Europa rasant entwickelt, an der Universitätshautklinik Regensburg waren wir damals mit vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen hierüber stark beteiligt. Ziel dieser Behandlungen waren Hautveränderungen, die bis dahin nicht gezielt und schonend entfernt  werden konnten: Gefäßveränderungen der Haut wie Blutschwämme, Äderchen und Feuermale, Sonnen- bzw. Altersflecken, Tätowierungen, unerwünschte Behaarung, störende Hautknoten und Fältchen. Mit Beginn meiner Niederlassung hier in Ulm, habe ich diese Laserverfahren auch in meiner Praxis eingeführt.

FRIZZ: Was ist der Schlüssel zur erfolgreichen Laser-Anwendung?

Dr. Wlotzke: Eindeutig: ein erfahrener Anwender mit entsprechender Geräteausstattung! Mangelhafte dermatologische Kenntnisse, begrenzte Erfahrung des Laseranwenders und ungeeignete Lasergeräte führen heute leider zunehmend zu Enttäuschungen bei Ergebnissen oder gar zu kosmetischen Komplikationen.

FRIZZ: Hyaluronsäure, Kollagen, Eigenfett, Milchsäure und  Botulinumtoxin A sind z.B. gängige Methoden in der Faltentherapie. Kann man generell sagen, welche die effektivsten sind?

Dr. Wlotzke: Eine generell überlegene Methode gegen Falten gibt es nicht. Hyaluronsäure, heute eher selten Kollagen, nutze ich für mehr oberflächliche bis mitteltiefe Falten z.B. der Ober- und Unterlippe; Milchsäure und Calciumhydroxylapatit für tiefere Falten oder Mulden z.B. der Mundwinkel oder nasolabial. Botulinumtoxin A, „Botox“, setze ich gegen mimische Faltenbildungen ein: die sogenannte Zornesfalte zwischen den Augenbrauen, das ungewollte Stirnrunzeln und die sogenannten Krähenfüße der seitlichen Augenregion. Die Injektion von Eigenfett klingt ja eigentlich sympathisch, hat aber keine Vorteile im Vergleich zu Milchsäure oder Calciumhydroxylapatit, weil es operativ am eigenen Körper entfernt, mit eher dicken Kanülen eingebracht und wegen Abbauprozessen auch immer wieder nachinjiziert werden muss.

FRIZZ: Sind Faltenbehandlungen via Laser auch möglich?

Dr. Wlotzke: Der Schwerpunkt der Laserbehandlung von Falten, das sogenannte skin-resurfacing, sind viele feine Knitterfältchen z.B. der Unterlider oder Oberlippe, die flächig in örtlicher Betäubung abgetragen werden. Dieser operative Lasereingriff führt zu entsprechenden kosmetischen Beeinträchtigungen über einige Wochen. Der Fraxel-Laser ist ein Verfahren mit weniger Beeinträchtigungen, allerdings nur für sehr oberflächliche Reliefstörungen der Haut.

FRIZZ: Viele Menschen empfinden Abweichungen von der individuell gewünschten Körperform oft als starke ästhetische Beeinträchtigung. Könnten Sie da Abhilfe schaffen? Wenn ja, wie?

Dr. Wlotzke: Seit Anfang der 2000er Jahre arbeite ich mit der Injektionslipolyse, der sogenannten Fettwegspritze. Ein Sojaextrakt wird mit kleinen Kanülen in das überschüssige Fettgewebe gespritzt mit dem Ziel des lokalen Abbaus von Fettzellen über einige Wochen. In der Regel sind mehrere Behandlungen im Abstand von acht Wochen notwendig. Im Vergleich zur Fettabsaugung ist diese Methode weniger invasiv, hautschonender, aber eher zur Beseitigung kleinerer Fettpolster geeignet.

FRIZZ: Übermäßiges Schwitzen stellt für viele Menschen ein starkes psychosoziales und berufliches Problem dar. Gibt es hierzu therapeutische Möglichkeiten?

Dr. Wlotzke: Sofern die Schilddrüsenhormonwerte im Blut normal sind, kommen gegen das lokalisierte übermäßige Schwitzen der Achselhöhlen, Handflächen und Fußsohlen in Betracht: die medikamentöse und oft nicht gut verträgliche Therapie mit sogenannten Anticholinergika und operative Verfahren in den Achselhöhlen oder am sympathischen Nervensystem. Eine sehr wirksame Methode ist die lokale Injektion von Botulinumtoxin A in die Haut der Achselhöhlen, mit in der Regel guter Wirkung bis zu einem Jahr, dann muss erneut injiziert werden.

FRIZZ: Viele Jugendliche sind von Akne, einschließlich Akne-Narben geplagt? Denken sie, dass mit Pflegeprodukten aus einer Drogerie dieses Problem in Griff zu bekommen ist? Oder gibt es wirksamere Vorgehensweisen?

Dr. Wlotzke: Bei milder, kaum entzündlicher Akne im Jugendalter kann ein Versuch mit frei käuflichen Drogerie- oder Apothekenpräparaten unternommen werden, bei ausgeprägterer Form mit Knötchen- und Pustelbildungen aber sollte eine hautärztliche Vorstellung erfolgen. Dann kommen verschiedene verschreibungspflichtige Cremes zum Zuge, die allerdings von den Jugendlichen eine gewisse Geduld und Sorgfalt bei der Behandlungsdurchführung erfordern. Bei komplizierten Akneformen mit Knotenbildungen gibt es sehr wirksame medikamentöse Therapien mit hochdosiertem Vitamin A, die in der Regie eines damit erfahrenen Hautarztes über mehrere Monate durchgeführt werden müssen. Damit kann sowohl die schwere Akne beendet als auch Narbenbildung vermieden werden.

FRIZZ: Wann hatten Sie Ihren letzten Sonnenbrand?

Dr. Wlotzke: Im vergangenen Sommer hat es mich beim Wandern in Südtirol im Nacken erwischt, das will ich nicht verheimlichen. Mein Rat ist: aus Schaden muss man/frau lernen, sich besser zu schützen, übrigens: auch eine 1-2tägige Rötung ist Sonnenbrand! Besonders die Summation von Sonnenbränden ist schädlich.

FRIZZ: Welche Auswirkungen kann übermäßiges Sonnen für den Körper haben?

Dr. Wlotzke: Die Sonne mit ihrer UVA- und UVB-Strahlung hat natürlich viele angenehme Eigenschaften, sie sorgt mit warmem Wetter für allgemeines Wohlbefinden über die Ausschüttung von Glückshormonen in unserem Körper, ist wichtig für den Vitamin-D Stoffwechsel im Körper und somit für den Knochenstoffwechsel. Übermäßige und ungeschützte UV-Lichtexposition über Jahre führt allerdings zu vorzeitigen Alterungserscheinungen der Haut mit Pigmentflecken und verstärkter Faltenbildung sowie zum Hautkrebs.

FRIZZ: Wie können wir uns am besten vor Sonnenbrand schützen?

Dr. Wlotzke: Das Grundprinzip lautet maßvoller Umgang mit der Sonne: Meidung von Sonnenbädern vor allem in der Mittagssonne, UV-dichte Textilien besonders bei sehr heller Haut und bei Kindern, Kopfbedeckung/Cap bei heller Haut und lichtem Haar, und natürlich das Auftragen von Sonnenschutzcremes oder -sprays. Dabei gilt: je heller der Hauttyp, desto höher sollte der Sonnenschutz sein, also für den sogenannten Hauttyp I mit sehr heller Haut und rötlichem Haar Sonnenschutzfaktor UVB 50, bei Hauttyp IV mit immer bräunlichem Teint und schwarzen Haaren UVB 10-15.

FRIZZ: Wodurch unterscheiden sich der weiße und der schwarze Hautkrebs?

Dr. Wlotzke: Der weiße oder helle Hautkrebs wie Basaliom oder Spinaliom sitzt überwiegend in sonnenexponierten Gebieten. Wenn er früh erkannt und operativ entfernt wird, hat er kein Langzeitrisiko für den Körper. Anders dagegen ist der schwarze Hautkrebs, das Melanom, eine Erkrankung mit hohem Metastasierungspotenzial, wenn er nicht sehr frühzeitig erkannt und entfernt wird. Er kann überall an der Haut sitzen. Pro Jahr sind ca.180 000 Menschen in Deutschland hiervon betroffen, mit steigender Tendenz, für Melanome gibt es schon ab dem 3. Lebensjahrzehnt relevante Zahlen. Zur Vermeidung beider Hautkrebsformen gilt also: maßvoller Umgang mit der Sonne, Eigen- und Partnerbeobachtung auf helle oder dunkle Hautveränderungen und regelmäßige dermatologische Vorsorgeuntersuchungen schon ab der Jugend.

FRIZZ: Bei den Recherchen zum Thema Haut, las ich den Satz: „Wer zu viel seift, der stinkt“, würden Sie das so unterschreiben?

Dr. Wlotzke: Dieser Satz ist eher ein Slogan für seltene Ausnahmesituationen. Ich möchte ihn so modifizieren: heute wird eher zu viel als zu wenig gewaschen.

FRIZZ: Kann man sich darüber streiten, ob das Gehirn oder die Haut das größte Sexualorgan des Menschen ist? Wie lautet Ihre Einschätzung?

Dr. Wlotzke: Die Haut ist selbstverständlich mein Lieblingsorgan, mit Millionen von Empfindungsrezeptoren und sensiblen Nervenendigungen ausgestattet und mit subtilem Eigengeruch bei aufmerksamer Pflege, sofern dieser nicht durch Parfumorkane unterdrückt ist. All diese faszinierenden Besonderheiten der Haut werden aber im Gehirn empfunden: Die Berührung durch den Partner oder die Partnerin, das daraus resultierende Liebes- oder Lustgefühl, der individuelle Geruch. Insofern ist tatsächlich das Gehirn die übergeordnete Instanz auch bei sexuellen Empfindungen.

FRIZZ: Stimmt es denn, dass jeder Arzt sich ein zum Charakter passendes Fachgebiet sucht?

Dr. Wlotzke: Eine interessante Frage! Ich denke, überwiegend trifft das zu. Aber wie in jedem Beruf gibt es auch hier Quereinsteiger und Zufallsentscheidungen, die mit charakterlichen Neigungen nichts zu tun haben. Und jetzt fordere ich jeden Leser auf, sich über den Charakter und das Wesen seines Haus- oder Facharztes Gedanken zu machen. Sie müssen ja nicht gleich in ein Arztbewertungsportal eingestellt werden!

FRIZZ: Warum sind Sie Hautarzt geworden?

Dr. Wlotzke: Schon bei den Vorlesungen im Studium fand ich dieses Organ das vielschichtigste und faszinierendste. Im Rahmen meines Wahlfachs Dermatologie im praktischen Jahr im Krankenhaus Hamburg St. Georg musste ich feststellen, dass der ausgehende Student in keinem anderen Fach so verloren und unwissend dastand, wie in der Dermatologie: die Details unterschiedlicher Rötungen der Haut zu erkennen, den forschenden Blick zu entwickeln oder aus hunderten von Pigmentflecken den einen verdächtigen herauszufinden, war für mich die Herausforderung, der ich mich im Rahmen meiner Facharzt-ausbildung stellen wollte. Darüberhinausgehendes Wissen, lebensgeschichtliche oder psychosomatische Aspekte hinter manchen Hauterkrankungen zu erkennen und zu thematisieren, hat sich dann erst mit zunehmender Berufserfahrung entwickelt.

FRIZZ: Was ist der Unterschied zwischen der Dr. Wlotzke GmbH und der Hautarzt-Privatpraxis Dr. Wlotzke?

Dr. Wlotzke: In meiner hautärztlichen Privatpraxis werden Erkrankungen der Haut und Schleimhaut behandelt, ein Schwerpunkt liegt beim Hautkrebs, seiner Vorsorge und Behandlung, sowie in der Allergiediagnostik und -behandlung. In der der Praxis angegliederten Haut&Ästhetik Dr. Wlotzke GmbH werden alle rein ästhetischen Verfahren durchgeführt, wie die meisten Laserverfahren, die Faltenbehandlungen, die Injektionslipolyse und Behandlungen durch meine Fachkosmetikerin.

FRIZZ: Ihre Praxis ist seit dem 01.11.2008 eine Privatpraxis, warum?

Dr. Wlotzke: In den über 10 Jahren meiner kassenärztlichen Tätigkeit hier in der Rosengasse 17 wuchs meine Praxis exponentiell, was Patientenzuspruch, Teamgröße und Assistentinnen anbetraf. Im Laufe der Jahre wurde offensichtlich, dass dies in einer Zeit von kassenärztlichen Restriktionen und Streichungen betriebswirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist. Zum anderen blieb das individuelle ärztliche Gespräch zunehmend auf der Strecke. Aus diesen Gründen habe ich mich 2008 zu einem damals durchaus riskanten Systemausstieg entschieden und meinen Kassenarztsitz zurückgegeben, um meinen ärztlichen Ansprüchen wieder gerecht werden zu können.

FRIZZ: Wenn Sie unser Gesundheitssystem ändern könnten, was würden Sie als erstes tun?

Dr. Wlotzke: Ich würde begrüßen, wenn jeder Patient für seinen Arzt- oder Krankenhausbesuch eine Rechnung erhält. Das löst zwar keine Probleme, machte aber die Geldströme in unserem komplexen Gesundheitssystem transparenter. Und jeder Mensch würde verstehen, dass die Schere zwischen der basismedizinischen Versorgung von Haus- und Fachärzten auf der einen Seite und der high-tech-Medizin auf der anderen Seite immer weiter auseinandergeht. Natürlich wollen wir alle medizinischen Fortschritt, dieser darf aber nicht zulasten der Basisversorgung der Bevölkerung oder einer qualifizierten Pflege in Krankenhäusern und Altenheimen gehen. Eine zunehmend hochtechnisierte Medizin und neue, sehr teure Medikamentengruppen in einer immer älter werdenden Bevölkerung bedürfen separater Finanzierung.

FRIZZ: Ihr Praxisalltag ist komplex und abwechslungsreich. Gibt es auch Tätigkeiten die Ihnen nicht gefallen?

Dr. Wlotzke: Ich gehe jeden Tag gern zur Arbeit!

FRIZZ: Gibt es ein Erlebnis oder einen Patienten, den Sie nie vergessen werden?

Dr. Wlotzke: Zwei Beispiele zur Vielschichtigkeit des Themas Haut: Eine Frau in den Dreißigern fragte um Rat wegen stark zunehmender Faltenbildung im Gesicht. Eher beiläufig erwähnte sie eine kleine, dunkle Knotenbildung hinter einem Ohr. Es handelte sich um ein bösartiges Melanom der Haut und die Falten waren Zeichen körperlicher Auszehrung durch Metastasen. Ein junger Familienvater stellte sich mit mehrwöchig bestehenden Hautflecken vor: durch Anamnese und Untersuchungen stellte sich eine Geschlechtskrankheit heraus, eine Syphilis im Sekundärstadium, die er sich durch unverantwortliches Sexualverhalten auf beruflichen Auslandsreisen zugezogen hatte, in Kombination mit einer HIV-Infektion.

FRIZZ: Gibt es Aspekte der Dermatologie, die Ihnen zusätzlich wichtig sind?

Dr. Wlotzke: Mit dem Thema Sex in allen Facetten werden wir heute in sämtlichen Medien geradezu bombardiert. Dagegen ist die Übertragung von Geschlechtskrankheiten geradezu ein Tabuthema, allerdings nicht in der Dermatologie. Die klassischen Geschlechtskrankheiten wie Syphilis und Gonorrhoe bzw. Tripper oder Infektionen mit Chlamydien, Hepatitis B und C und Papillomviren bis hin zur HIV-Infektion treten in einer Häufigkeit auf, die heute in der breiten Öffentlichkeit gar nicht bekannt ist. Die HIV-Infektion hat bereits Einzug bei heterosexuellen Paaren gehalten. In meiner beratenden Tätigkeit zu diesen Themen gibt es unterschiedliche Risikogruppen, die ich hier nennen möchte: Partygänger jeden Alters und Geschlechts, die besonders unter dem Einfluss alter und neuer Drogen häufig wechselnde ungeschützte Sexualkontakte haben, Geschäftsreisende und Touristen in der Begegnung mit Zufallsbekanntschaften oder käuflichem Sex, Paare in Krisensituationen mit individuellen Ausbruchsversuchen. Die Strategien gegen die starke Zunahme der Geschlechtskrankheiten können gar nicht oft genug kommuniziert werden: zum einen sollte natürlich safer sex, also die Kondombenutzung, ausserhalb fester Partnerschaften zum Eigenschutz und zum Schutz des Sexpartners/der Sexpartnerin selbstverständlich sein. Allen Sexkäufern muss neben eigenen gesundheitlichen Risiken bewusst werden, dass sie in der Regel die soziale und wirtschaftliche Notsituation von Frauen im In- und Ausland für ihr eigenes Vergnügen ausnutzen. Ob es eine selbstständige und selbstbewusste Form der Prostitution überhaupt geben kann, ist eine andere Diskussion. Da beim Sexkauf vorwiegend Männer angesprochen sind, bleibt zu hoffen, dass besonders die jungen Männer ihr Bewusstsein und ihr Verhalten dahingehend entwickeln, dass Sexkauf kein männliches Naturrecht ist. Diesen Kauf uncool zu finden, wäre das nicht eine interessante Entwicklung?

FRIZZ: Was gefällt Ihnen in Ulm besonders?

Dr. Wlotzke: Die interessante Mischung aus historischer und moderner Bauweise, die anregende Mixtur aus regional verwurzelten Menschen und neuen Bewohnern, der gestalterische Wille der Stadt in den letzten 20 Jahren mit der Neuen Mitte und der Straßenbahnlinie 2, die noch vorhandene Anzahl von inhabergeführten Geschäften in der Stadt. Ich hoffe, dass dieser Stadtcharakter auch mit den neueren Projekten wie Stuttgart 21 und dem Einkaufszentrum Sedelhöfe, die ja eher einer Globalisierungsvorstellung entspringen, erhalten bleibt.

FRIZZ: Welchen Gesundheitstipp für die Haut können Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben?

Dr. Wlotzke: Meine Antiaging-Tipps: Seien Sie achtsam mit sich! Ernähren Sie sich gesund, trinken Sie viel Wasser, sorgen Sie für ausreichend Schlaf und finden Sie Zeit für Muße. Genießen Sie Sonne und Alkohol in Maßen und rauchen Sie nicht! Treiben Sie Sport und leben Sie aktiv. Alles so einfach und doch so schwer...