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Lokalhelden: HEADLESS BEAST



Headless Beast

FRIZZ: Wie und wann entstand „Headless Beast“?

Headless Beast: Die Band existiert unter ihrem heutigen Namen seit März 2004. Von 2000 bis 2004 nannte sich die Band Beasts of Bourbon. Der Namenswechsel erfolgte aufgrund der Namensgleichheit mit einer Australischen Band. Gegründet wurde die Band von Gitarrist Ingo Neuber und Sänger Markus Haberland. Im Laufe der Jahre drehte sich das Band-Karussell einige Male, jedoch hält sich - insbesondere die Besetzung der Instrumentalfraktion - seit über 10 Jahren sehr stabil.

FRIZZ: Wer verbirgt sich dahinter?

Headless Beast: Die Band besteht aus vier begeisterten Heavy Metal Fans, welche in ihrer Freizeit Spaß und Freude daran haben, ihrem Hobby zum frönen. Da sie durch ihre regulären Tätigkeiten finanziell unabhängig sind, können sie ihre Leidenschaft in der Band Headless Beast mit eigenen Songs ausleben und sind nicht darauf angewiesen, Cover-Songs von anderen Bands nachzuspielen.

Zur aktuellen Besetzung gehören:
- Gesang: Jürgen „Mister Torture“ Witzler (2009-2011) und (seit 2016 – heute)
- Gitarre: Ingo Neuber (seit 2000 – heute)
- Bass: Swen Kuhlang (seit 2003 – heute)
- Schlagzeug: Matthias „Matze“ Schwarz (seit 2004 - heute)

FRIZZ: Hat der Bandname eine tiefere Bedeutung?

Headless Beast: Inspiriert wurde der Bandname von der Legende des kopflosen Reiters von Washington Irving und der filmischen Umsetzung »Sleepy Hollow« von Tim Burton. Die Figur des kopflosen Reiters (dieser ist auch auf dem Frontcover des Albums „Forced to kill“ sehr eindrucksvoll dargestellt) stellt dabei die perfekte visuelle Darstellung des Bandnamens Headless Beast dar. Dabei ist der Name Headless Beast einerseits so zu interpretieren, dass er für die Figur des kopflosen Reiters steht, welcher von inneren und äußeren Zwängen getrieben ist, aber andererseits auch symbolisch für die oftmals kopflos handelnde Menschheit. Zudem läßt er sich von den Zuschauern bei Konzerten gut rufen und schreien.

FRIZZ: Wie würdet ihr einen Liveauftritt von euch beschreiben?

Headless Beast: Bang that head that doesn‘t bang! Eine Headless Beast Show ist energetisch, schweißtreibend, mitreißend und energiegeladen. Die Zuschauer rollen den Teppich auf, lassen die Sau raus und haben Spaß.

FRIZZ: Gibt es einen Auftritt, den ihr nie vergessen werdet?

Headless Beast: Der bisher unvergesslichste Auftritt für uns war, als wir am 13. Dezember 2015 als Vorgruppe für Doro Pesch im Rahmen ihres 30jährigen Bühnenjubiläums im LKA-Longhorn in Stuttgart vor ca. 1.500 Zuschauern spielen durften. Alles war gut organisiert und lief sehr professionell ab. Nach dem Auftritt konnten wir Doro in ihrem Backstageraum besuchen und sie hat sich extra Zeit für uns genommen, obwohl noch an die zwanzig Reporter vor der Tür standen und auch mit ihr sprechen wollten. Sie hat dann einfach mit einem sanften Lächeln die Türe zugemacht und gesagt: „So viel Zeit muss sein“.

FRIZZ: Habt ihr ein Ritual z.B. vor einem Auftritt oder bei Proben?

Headless Beast: Ein typisches Ritual von Headless Beast vor einem Auftritt oder einer Probe, ist die Diskussion über die Lautstärke. Damit haben wir schon so manchen Tonigenieur zur Verzweiflung gebracht. Es handelt sich dabei meistens um die Frage, ob die Gitarren, die Bassdrum vom Schlagzeug sowie der Bass laut genug sind und den nötigen Druck besitzen. Ein Headless Beast Auftritt ist schließlich kein Kindergeburtstag und auch nichts für Softies – sondern der Sound muss drücken im Gesicht.


Mehr Infos unter: www.headlessbeast.de