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Interviews mit Betroffenen: Nadine Berti (TTC Neu-Ulm), Svea Gentzcke (SveaSpa) & Florian Ebner (New Golf Club)





Nadine Berti – Team-Managerin TTC Neu-Ulm

Nadine Berti Team-Managerin TTC Neu-UlmFRIZZ: Hallo Nadine, wie geht es dir und dem TTC aktuell?
Nadine Berti: Uns geht es gut. Wir sind gesund, unsere Spieler und Ihre Familien sind gesund - das ist mit das Wichtigste. Natürlich ist auch für uns die Situation nicht optimal.
Zum Glück ist für uns die Saison beendet und wir konnten die Liga mit einem tollen 8. Platz beenden. Wir sind stolz, wie wir als Team die erste Saison gemeistert haben, leider blieb uns ein schöner Saisonabschluss verwehrt. Aktuell sind wir schon stark in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Heißt: Suche nach Partnern und Sponsoren, Trainingsmöglichkeiten und Hallenkapazitäten, Lizenzierungsthemen usw.. Es wird uns auf jeden Fall nicht langweilig.

FRIZZ: Die letzten Tagen und Wochen haben dazugefu?hrt, dass viele ihrer Arbeit nicht mehr wie gewohnt nachgehen ko?nnen. Wie waren eure letzten Wochen? Welche Maßnahmen habt ihr getroffen?
Nadine Berti: Wie bei vielen anderen Vereinen und Unternehmen haben auch wir unseren Arbeitsplatz nach Hause verlegt. Es ist natürlich etwas völlig Neues im Homeoffice zu sein und alles von dort aus zu regeln. Aber es funktioniert sehr gut. Die Kommunikation mit der TTBL und den anderen Vereinen läuft gut und man tauscht sich noch mehr über aktuelle Befindlichkeiten, Änderungen und Sachverhalte aus. Konferenzen werden nicht mehr vor Ort bestritten sondern werden über Video- oder Telefonkonferenzen abgehalten. Meiner Meinung nach ein Vorteil, da die Anfahrtszeit zu den Treffen wegfällt und dadurch mehr Freiräume für andere Tätigkeitsfelder entstehen. Man kann sagen: E-Mail, Telefon, Video, Handy und Meetings haben nach dieser Zeit eine völlig andere Bedeutung (lacht)
Zudem haben wir den Vorteil, dass unsere Spieler aktuell alle daheim sind und sich dort fit halten. Somit sind wir in der glücklichen Lage, dass wir keinen Trainingsausfall zu beklagen haben. Ein weiterer Vorteil ist, dass für uns die Saison beendet ist und wir schon komplett in den Planungen für die kommende Saison sind.

FRIZZ: Gab es besonders pra?gende Erlebnisse wa?hrend der letzten Wochen? Positiv wie Negativ?
Nadine Berti: Wir haben in den letzten Wochen unsere Social Media Kanäle stark bedient. Wir wollten so unseren Fans zeigen, dass wir weiter für Sie da sind und Sie mit den neusten Informationen über uns und unsere Spieler versorgt sind. Unsere Spieler waren sehr fleißig und haben uns mit großartigen Videos versorgt. Dies kam super an und wir haben viel Zuspruch erfahren, was uns sehr freut. Zudem haben schon einige Partner aus der Vergangenen Saison und auch neue Partner ihre Unterstützung für die kommende Saison zugesagt. Das ist für uns eine unglaublich tolle Geste, in Zeiten wo man nicht immer weiß wie es weitergeht. Da gilt es Danke zu sagen.

FRIZZ: Ist Euer Team komplett?
Nadine Berti: Unser Team steht zum Glück. Wir können den Zuschauern in der kommenden Saison eine tolle Mischung bieten. Zusätzlich zu unserem bisherigen Publikumsliebling Tiago Apolonia haben wir nun den ehemaligen Europameister von 2016 in unseren Reihen: Emmanuel Lebesson.
Die Beiden werden verstärkt durch das größte europäische Talent, Vladimir Sidorenko und das größte deutsche Talent, Kay Stumper. Damit haben wir unser Team im Gegensatz zur letzten Saison stark verjüngt und wollen mit einem interessanten Mix in der Liga wieder voll angreifen. Vervollständigt wird unser Team durch unseren neuen Coach Dima Mazunov. Wir sind sehr froh, dass wir nun einen Trainer aus der Region haben, der die Liga kennt und weiß wie man ein Team formt.

FRIZZ: Wie geht es nach der Krise weiter?
Nadine Berti: Wir hoffen, dass man schnell zu einem einigermaßen normalen Alltag zurückfinden kann. Gerade für unsere jungen Spieler wäre es wichtig, wenn wir mit dem Training und der Vorbereitung schnell wieder starten können. Wir werden, wenn alles normal verläuft, im September wieder mit der Liga beginnen und hoffen dass wir den Zuschauern wieder tolle Spiele zeigen können.



Svea Gentzcke – Inhaberin SveaSpa

Svea Gentzcke von SveaSpaFRIZZ: Hi Svea, wie geht’s dir aktuell?
Svea Gentzcke: Den Umständen entsprechend gut, allerdings wächst die Ungeduld, wieder arbeiten zu dürfen Tag für Tag…

FRIZZ: Ihr habt ja in den vergangenen Tagen und Wochen auch einiges umgestellt. Welche Veränderungen gab es im Svea Spa?
Svea Gentzcke: Wir haben strenge Hygienerichtlinien, die wir als professionelles Institut auch schon vor Corona zum großen Teil umgesetzt haben. Neu ist allerdings, dass die Kunden sich direkt am Eingang die Hände desinfizieren sollten und wir leider vorübergehend keine Getränke und Zeitschriften anbieten dürfen.

FRIZZ: Wie erlebt ihr die Kunden?
Svea Gentzcke: Manche Menschen sind verängstigt, aber die meisten Kunden sehnen sich schon lange nach ihrer gewohnten Behandlung; sie vermissen die menschliche Nähe und möchten sich nach dieser schwierigen Zeit auch wieder etwas Gutes tun.

FRIZZ: Gab es positive Erlebnisse während der letzten vier Wochen?
Svea Gentzcke: Ja, wir haben ein bisschen renoviert und die Zeit genutzt, um das SveaSpa aufzuhübschen.

FRIZZ: Wie geht’s bei euch nach Corona weiter?
Svea Gentzcke: Auch wenn es seine Zeit brauchen wird, um da anzuknüpfen wo wir waren, schauen wir optimistisch in die Zukunft.

FRIZZ: Welche Neuigkeiten wird es bei Euch geben?
Svea Gentzcke: Wir bekommen in Kürze ein super innovatives Gerät mit dem Namen Glow Solution und können damit eine trendige Hydrofacial Behandlung durchführen. Die Behandlung ist frei von unerwünschten Nebenwirkungen und zaubert ein frisches, reines Hautbild mit sofortigem Push-up-Effekt.



Florian Ebner – Geschäftsführer New Golf Club

Pros und Greenkeeper New Golf Club Neu-UlmFRIZZ: Hallo Herr Ebner, wie geht es dem New Golf Club aktuell?
Florian Ebner: Alle sind gesund, aber alle leiden unter den aus heutiger Sicht zu einschneidenden Maßnahmen. Vor allem für Golfplätze sind sie völlig übertrieben. Das hätte in den letzten Wochen längst individuell korrigiert werden müssen.

FRIZZ: Die Corona-Krise hat in den letzten Tagen und Wochen dazu gefu?hrt, dass viele ihrer Arbeit nicht mehr wie gewohnt nachgehen ko?nnen. Wie waren ihre letzten Wochen? Welche Maßnahmen wurden getroffen?
Florian Ebner: Alle waren mehr oder weniger im Home-Office, in dem es aber kaum was zu tun gab. Nur unsere Greenkeeper waren vor Ort und hatten sozusagen ein Paradies zum Arbeiten, kein Golfer hat gestört …

FRIZZ: Gab es besonders pra?gende Erlebnisse wa?hrend der letzten Wochen? Positiv wie Negativ?
Florian Ebner: Wie es immer so ist, der größte Teil unserer Kunden war voller Verständnis, die ewigen Besserwisser und Nörgler gibt es aber auch unter den Golfern.

FRIZZ: Ist das New Golf Club-Team komplett?
Florian Ebner: Für den normalen Golfbetrieb ja, aufgrund der zu erwartenden deutlich späteren Gastronomie-Wiedereröffnung mussten wir uns von unserem neuen Koch wieder trennen.

FRIZZ: Wie geht es nach der Krise weiter?
Florian Ebner: Vollgas! Der schwäbische Golfer will den ausgefallenen Saisonauftakt nachholen. Auch wenn dieser nur unter den, dann vorgegebenen, Einschränkungen erfolgen kann.