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In Extremo



In Extremo


FRIZZ: Nach einer viermonatigen Pause seht ihr euch heute zum ersten Mal wieder. Wie wird das Wiedersehen?
Michael Rhein (Sänger): Das wird super. Wir freuen uns alle die anderen wiederzusehen, vor allem da wir jetzt recht lang voneinander getrennt waren. In Extremo gibt es jetzt schon seit über 20 Jahren und im Normalfall sind wir 200 Tage im Jahr unterwegs. Wenn man sich dann mal länger nicht sieht, fehlen die anderen einem schon sehr.

FRIZZ: Seid ihr schon so eine Art Familie?
Michael Rhein: Ich denke schon, ja. Wenn jemanden etwas bedrückt, dann reden wir natürlich auch darüber. Wir sind einfach füreinander da.

FRIZZ: Was war für euch als Band der größte Erfolg?
Michael Rhein: Das war definitiv das Woodstock Festival in Polen. Dort waren 650.000 Gäste. Das war schon eine erstklassige Atmosphäre und ein richtig tolles Erlebnis.

FRIZZ: Wie habt ihr euch als Band zusammengefunden?
Michael Rhein: (lacht) Ganz ehrlich, eine richtige Geschichte gibt es da nicht. Wir machten einfach Musik, hatten den gleichen Geschmack und verstanden uns großartig. Unser Ziel war es, irgendwann unseren gemeinsamen Musikgeschmack salonfähig zu machen. Das haben wir geschafft. Aber, vor allem, sind wir uns treu geblieben!

FRIZZ: Was hörst du Privat für Musik?
Michael Rhein: Ich bin eigentlich jemand der keinen Stil verfolgt und höre immer genau das, worauf ich Lust habe. Die Stimmung ändert sich bei jedem einmal. Bei mir natürlich auch und daher bin ich für viele Stilrichtungen offen.

FRIZZ: Auf was wollt ihr mit dem Album Quid pro Quo hinweisen?
Michael Rhein: Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass das Leben ein Nehmen und ein Geben ist. Wenn man durch die Straßen geht, sehen viele das nicht. Man sollte für alles eine Gegenleistung geben. Darum auch der Titel, der die Menschen daran erinnern soll, nicht nur zu nehmen, sondern eben auch zu geben.

FRIZZ: Wie lange habt ihr dafür gebraucht Quid pro Quo aufzunehmen?
Michael Rhein: Also in der Regel brauchen wir für ein Album grob ein dreiviertel Jahr. Es sind ja nicht nur die Texte, die wir zusammen schreiben, sondern auch der komplette musikalische Teil. Da kann es natürlich auch mal länger dauern. Aber Pi mal Auge würde ich sagen: ein dreiviertel Jahr.

FRIZZ: Man hört das ja dann und wann: Habt ihr schon mal ein Hotelzimmer zerlegt?
Michael Rhein: NEIN! Ich finde es ist reiner Blödsinn so etwas zu machen. Wir denken immer an die Leute, die das wieder aufräumen müssen oder das zu reparieren haben. Klar feiern wir auch mal, aber so etwas sehen wir als Schwachsinn an.

FRIZZ:Für eure Fans in der Ulmer Region: Wo kann man euch erleben?
Michael Rhein: Am 03. Juni 2017 spielen wir im Klosterhof in Ulm-Söflingen. Eine echt schöne und passende Location. Ich denke, da werden wir zusammen einen tollen Abend verbringen und verdammt viel Spaß haben.

FRIZZ: Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg weiterhin!