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Im Gespräch mit Julia Hirn und Sebastian Hirn




Julia Hirn und Sebastian HirnFRIZZ:
Familie ist in Ihrem Unternehmen das Wichtigste. Das heißt, sie verbinden die Stärken der jungen und älteren Generation miteinander. Warum ist gerade diese Firmenphilosophie erfolgsversprechend?

Julia: Natürlich kann man da die offensichtlichen Antworten geben wie – die ältere Generation bringt die Erfahrung mit und die junge Generation frischen Wind und neue Ideen. Aber das wäre zu einfach. Bei uns ist es tatsächlich sehr ausgeglichen was z.B. die neuen Ideen angeht. Für mich liegt die Stärke darin, dass man mit unterschiedlichen Blickwinkeln und auch unterschiedlichen Schwerpunkten an Themen rangeht. Zum Glück sprechen wir offen unsere Gedanken an und treffen uns oft genug irgendwo dazwischen.
Sebastian: Erfahrung hilft bei vielen Arbeiten im täglichen Arbeitsleben, aber dieses Arbeitsleben hat sich in den letzten Jahren gewandelt und wandelt sich derzeit immer schneller. Die Digitalisierung ist auch in der Immobilienbranche angekommen und wird von der jüngeren Generation ganz anders gelebt und umgesetzt. Julia ist hier mit Ihrem 2. Studium als Wirtschaftsinformatikerin in ganz anderen Bereichen unterwegs als ich. Wir ergänzen uns hier, ich als Printmensch und Sie als Digitalfan. Familie ist hier ein starkes Bindeglied.

FRIZZ: Hirn Immobilien wurde von seinen Kunden besonders empfohlen und erreichte im direkten Vergleich mit Wettbewerbern eine überdurchschnittliche Bewertung. Was machen Sie anders als Ihre Konkurrenz?
Sebastian: Anders ist vielleicht das falsche Wort. Unser Ziel ist es für unsere Kunden immer ein bisschen mehr zu tun, als diese von uns erwarten. Dazu muss man aufmerksam zuhören und ehrlich sein.
Julia: Unser Anspruch ist es unseren Kunden den tatsächlich realistischen Marktwert zu ermitteln und somit auch die wichtigste Basis für den erfolgreichen Immobilienverkauf zu legen. Wir halten nichts von falschen Versprechungen nur um einen Auftrag zu erhalten, sondern wir möchten unseren Kunden einen ehrlichen und transparenten Service bieten mit dem sie den preislich UND zeitlich bestmöglichsten Verkauf erzielen.

FRIZZ: Wie können sich Eigentümer gegen die schwarzen Schafe der Branche wehren? Wie erkennt man sie? Worauf sollte bei der Maklerwahl geachtet werden?
Julia: Ein guter Makler kennt seinen Markt. Er kennt die Preise und Vergleichsobjekte in der Region. Aber ein exzellenter Immobilienmakler ist zudem auch noch in der Lage jede Immobilie individuell zu betrachten und ehrlich und offen mit den Eigentümern und Interessenten umzugehen.
Sebastian: Schauen Sie sich die Homepage eines Maklers an und informieren Sie sich über die Referenzen des Maklers. Wo sind die Objekte, die er verkauft hat? Wie lange ist er schon am Immobilienmarkt tätig?

FRIZZ: Wie suchen Sie sich Ihre Objekte? Bekommen Sie Insidertipps? Wie gehen Sie vor?
Sebastian: Den größten Teil unserer Objekte bekommen wir durch Empfehlungen, hierbei hilft uns unser Netzwerk, welches wir in den letzten 30 Jahren in der Region aufgebaut haben. Hierzu zählen unsere Kunden, Steuerberater, Rechtsanwälte, Notare, Handwerker, Partner etc.
Julia: Wir bieten zudem einen Wertermittlungsservice an. Wir bewerten Immobilien unverbindlich und möchten für die Interessierten hiermit erreichen, dass sie sich einen besseren Überblick über ihre Immobilie und ihre Möglichkeiten machen können. Hierdurch kommen wir mit Kunden schon zu einem früheren Zeitpunkt ins Gespräch und sie können sich schon bevor es „ernst“ wird ein Bild von uns machen.

FRIZZ: Welche skurrilen Vorkommnisse sind Ihnen als Makler schon passiert? Gibt es besondere Anekdoten?
Julia: Da gibt es einiges. Ich erinnere mich, dass mein Dad früher schon immer wieder daheim sehr skurrile Geschichten zu erzählen hatte.
Sebastian: Darüber könnte ich ein Buch schreiben. In der mehr als 30-jährigen Tätigkeit in der Immobilienbranche ist so einiges skurriles vorgekommen, aber darüber sollte ich, glaube ich, besser schweigen.

FRIZZ: Das gute Gespür für Menschen, die richtigen Worte in Kaufvertragsverhandlungen zu finden und sich immer wieder neu auf dem Gegenüber einstellen zu können, kann man diese Eigenschaften eigentlich lernen?
Julia: Man wird definitiv über die Zeit besser darin, aber ob man diese Eigenschaften von Grund auf lernen kann, wenn einem das gute Gespür für Menschen nicht schon wenigstens ein bisschen mitgegeben wurde, glaube ich eher nicht. Es kann aber die Scheu vor Gesprächen mit fremden Menschen verloren gehen. Über die Jahre lernt man mit verschiedenen Situationen umzugehen und reagiert dann auch in den einzelnen Fällen gelassener und es fällt einem leichter sich auf verschiedenste Menschen einzustellen.
Sebastian: Julia hat recht, man wird hier über die Jahre besser durch die Erfahrungen, aber ein gewisses Grundgespür gehört einfach dazu und ganz wichtig ist es, dass der Umgang mit Menschen einem Spaß macht und man Menschen liebt.


www.hirn.de