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Ideenwerkstatt zur regionalen Energiewende




Ideenwerkstatt lokale Agenda 21

Am 18. März 2017 findet, zum bereits sechsten Mal, die Ideenwerkstatt zur regionalen Energiewende statt. Die Ideenwerkstatt startet ab 10.00 Uhr im EinsteinHaus am Kornhausplatz. Es sollen wieder zahlreiche Ideen zusammengetragen werden um die Energiewende in der Region zu beflügeln. Das Ganze wird von der Stadt Ulm, der vh Ulm und der lokalen Agenda Ulm 21 (Arbeitskreis Energie) veranstaltet.

Bei der Ideenwerkstatt zur regionalen Energiewende ist jeder eingeladen. Sie soll engagierten Akteuren aus der Region sowie den interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Art Brainstorming-Plattform bieten. Das bedeutet: innerhalb diverser Workshops können und sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Ideen entwickeln, einbringen und austauschen, aber auch Impulse für einen Beitrag zur Energiewende mitnehmen. In diesem Jahr soll es zudem ganz konkret werden. Bereits laufende und gerade lancierte Projekte werden vorgestellt. Der geplante Ablauf sieht wie folgt aus:

Nach der Begrüßung durch Umwelt- und Baubürgermeister Tim von Winning stehen drei Vorträge auf dem Plan. Zunächst wird Roland Mäckle (Regionale Energieagentur Ulm) zum Thema „Nachhaltige Energiekonzepte an Gebäuden“, referieren. Im Anschluss folgt ein Vortrag von Louis Kienle (SWU) bezüglich „Mieterstrommodellen.“ Christopher Burgahn (SOLAWI Ulm) widmet sich danach dem Themengebiet „Solidarische Landwirtschaft Ulm – ein erfolgreiches Beteiligungsprojekt.“

Ab 12.00 Uhr sind die sogenannten Elevator Pitches an der Reihe. Kurz und knackig werden hierbei fünf Projekte vorgestellt. Dazu zählen:

Autarkes Wohnquartier – Konkretes Ecovillage in Ulm, vorgestellt durch Jochen Sautter (Blue Energy Group)

Bauen und Wohnen in einer Baugemeinschaft – ein Mehrgenerationenwohnhaus in Passivbauweise, vorgestellt von Klemens Heillinghausen (Arbeitskreis Energie) und Georg Mandelka (unw Ulm)

Energieeffizienzprojekte: Contracting als Beteiligungsmodell, vorgestellt durch Jürgen Kübler (BEG Ehingen)

Windkraftanlage Berghülen, vorgestellt von Rolf Böhringer (Alb-Naturenergie GmbH)


Pitch lokale Agenda 21Am Nachmittag, ab ca. 13.30 Uhr folgen die Workshops zu den vorgestellten Projekten. Über diese soll hierbei diskutiert werden. Jeder kann, darf und soll sich einbringen. Jede Idee ist kostbar und kann ein Projekt weiterführen oder wichtige Impulse setzen. Im Anschluss an die Workshops werden die Ergebnisse vorgestellt und der Tag findet seinen Ausklang bei Kaffee und Kuchen.

Die Ideenwerkstatt wurde in den vergangenen Jahren bereits sehr gut angenommen. In der Vergangenheit brachte sie beispielsweise über 800 Vorschläge und Ideen hervor. Für die Ideenwerkstatt zur lokalen Energiewende 2017 kann sich jeder im Agenda-Büro der Stadt Ulm anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Agenda-Büro der Stadt Ulm
Frauenstraße 19
89073 Ulm
Telefon: 0731-161-1015
E-Mail: p.schmitz@ulm.de
Facebook: lokale Agenda Ulm 21



Wer sich für die Ergebnisse der vergangenen Jahre interessiert, wird auf der Seite der lokalen Agenda 21 Ulm fündig.



Wer ist eigentlich die lokale Agenda Ulm 21?

1992 trafen sich in Rio die Staats- und Regierungschefs aus 178 Ländern zu einer Konferenz über "Umwelt und Entwicklung". Dabei unterzeichneten sie die Agenda 21, ein weltweites Handlungsprogramm für das 21. Jahrhundert, eine Auflistung all dessen, was zu tun ist, um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Die lokale Agenda 21 beschäftigt sich mit dem, was vor Ort, in Ulm getan werden soll, um die Stadt zukunftsfähig zu machen. Am 5. März 1999 wurde das Agenda-Forum Ulm zum ersten Mal einberufen. Es besteht aus Vertreterinnen und Vertretern aller wichtigen gesellschaftlichen Kräfte. Das Agenda-Forum besteht aus sechs Arbeitskreisen: „ulm regional & fair“, „Landschaft – Freizeit – Naherholung“, „Mobilität“, „Energie“, „Bildung“ und „Qualifizierte Teilzeit“.