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Ausbildungs- und Studiums-Special Teil 3





Franziska von AERB PersonalFranziska: Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau
(AERB Personal)

FRIZZ: Wie kamst Du auf die Idee bei AERB Personal Deine Ausbildung zu machen und wie genau heißt der Ausbildungszweig?
Franziska: Durch meinen Wunsch im Bereich Personal eine Ausbildung zu machen, kam ich auf die Idee, die Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau zu absolvieren. Ich informierte mich im Internet über Ausbildungen im Personalbereich und stellte schnell fest, dass die Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau die einzige ist, die sich so richtig mit der Personalplanung und -betreuung befasst. Daraufhin erkundigte ich mich nach Ausbildungsbetrieben in der Region, die Personaldienstleistungskauffrauen/männer ausbilden möchten. Ich bewarb mich dann bei AERB Personal, da mich schon die Homepage mit dem Leitsatz „Unser Anspruch: Der richtige Mitarbeiter am richtigen Platz“ beeindruckte.

FRIZZ: Wie lange dauert die Ausbildung und wie genau sieht Dein Alltag aus?
Franziska: Die Ausbildung an sich dauert 3 Jahre. Nach anfänglich leichteren Aufgaben darf ich mittlerweile schon vollständig im Tagesgeschäft mitarbeiten. Nach Absprachen mit meiner Ausbilderin und den anderen Fachkräften, plane ich Einsätze von Bewerbern bei unseren Kunden. Diese Tätigkeit reicht vom Einladen der Bewerber zum Vorstellungsgespräch über das Führen von Vorstellungsgesprächen und Schreiben von Kandidatenprofilen bis hin zum Anbieten der Bewerber bei Kunden. Hinter diesen Tätigkeiten liegen jedoch auch zahlreiche Tätigkeiten im „Back Office“. Das bedeutet, dass bei jedem Einsatz, von der Planung bis hin zur Einstellung eines Bewerbers, Unterlagen und Dokumente vor- und nachbereitet werden müssen. Auch die Bearbeitung von E-Mails, was in diesem Beruf vor allem das Bearbeiten von Bewerbungen bedeutet, gehört zu einer meiner Aufgaben. Bewerbungen müssen in das ERP-System eingepflegt, anschließend abgespeichert und zuletzt gesichtet werden. Beim Sichten werden Fähigkeiten und Fertigkeiten der Bewerber festgestellt und anschließend mit den aktuellen Stellenangeboten verglichen, sodass Bewerber und Stelle zusammen geführt werden können.

FRIZZ: In welche Fachrichtungen ist Deine Ausbildung ausgelegt?
Franziska: Die Ausbildung besteht im Grunde aus 7 Fachrichtungen. Zunächst aus dem „Recruiting“ auch Personalgewinnung genannt. Auf verschiedene Art und Weise wird nach potentiellem Personal gesucht, Personal angeworben und anschließend ausgewählt. Danach folgt der Personaleinsatz. Es werden Einsätze geplant und vorbereitet, Verträge geschlossen, aber auch Beschäftigungsverhältnisse betreut und beendet. Ein weiterer Punkt besteht in der Berufsfelderschließung. Nur wenn Berufe und deren Kompetenzanforderungen unterschieden werden können, ist es möglich „De(n) richtige(n) Mitarbeiter am richtigen Platz“ einzusetzen. Außerdem besteht eine Fachrichtung daraus, Aufträge zu akquirieren, zu besetzen und Marketingmaßnahmen durchzuführen. Unternehmen müssen als Kunden gewonnen und dann auch gebunden werden. Dies alles ist nur möglich wenn Kommunikation und Kooperation außerhalb, aber vor allem auch innerhalb des Teams stimmen. In dieser fünften Fachrichtung geht es darum, Gespräche adressatengerecht zu führen, konstruktive Kritik annehmen aber auch umsetzten zu können und Aufgaben und Abläufe im Team planen und durchführen zu können. Eine weitere wichtige Fachrichtung ist die kaufmännische Steuerung. Lohn- und Gehaltsabrechnungen müssen erstellt, Aufträge kalkuliert, und Rechnungen geschrieben werden. Zuletzt kommt es vor allem bei Beendigungen von Arbeitsverhältnissen auf die richtige Rechtsanwendung an. Rechtliche Vorschriften im Zusammenhang mit Arbeitsverhältnissen müssen beachtet und Vertragstypen unterschieden werden. Auch alle Vorschriften zur Arbeitnehmerüberlassung und Arbeitsvermittlung sind wichtig, damit diese eingehalten werden können.

FRIZZ: Was ist das Besondere an der Ausbildung?
Franziska: Das besondere an meiner Ausbildung bei AERB Personal ist, dass auch Ich als Auszubildende im Tagesgeschäft mitarbeiten darf. Alle Tätigkeiten die zu machen sind werden mir beigebracht und dürfen sofort in die Praxis umgesetzt werden. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden, stehen wir jederzeit nah zu unseren Mitarbeitern und deren Arbeitsplätze. Sie werden effektiv betreut und wo es geht bei allen Problemen und Anliegen unterstützt. Auch ich stehe dadurch in einer stetigen Beziehung zu Kunden, aber vor allem auch zu dem Mitarbeitern und erlebe hautnah jeden Tag erneut, wie es ist Menschen zu unterstützen und deren Dankbarkeit zu erfahren.

FRIZZ: Gibt es auch nationale bzw. internationale Kooperationen?
Franziska: AERB Personal ist ein Personaldienstleister der mit kleinen Unternehmen bis hin zu international agierenden Unternehmen zusammenarbeitet. Ganz nach dem Anspruch: „Der richtige Mitarbeiter am richtigen Platz“ setzt AERB Personal seine Mitarbeiter bei den Kunden, zu denen sie am besten passen ein und hilft Vielen so wieder zurück in das Berufsleben zu finden. Ob groß oder klein, alle Unternehmen benötigen gutes Personal, wobei wir die Unternehmen unterstützen und ein Teil der Arbeit abnehmen.



Mit Chemie, Bio und Umwelt zur Doppelqualifikation: Allgemeine Hochschulreife und Berufsabschluss in drei Jahren an der Kilian-von-Steiner-Schule

Im Naturwissenschaftlich-Technischen Gymnasium (NTG) erhält man nach drei Jahren zwei Zeugnisse: Die allgemeine Hochschulreife und das Berufsabschlusszeugnis „Umwelt-Technischer Assistent“.
Killian von Steiner SchuleDiese Doppelqualifikation ist möglich, da sich die Inhalte im Profilbereich an der Ausbildungsordnung für Technische Assistenten orientieren. Was man für die Abiturprüfung lernt, kann man auch für die Berufsabschlussprüfung verwenden. Somit wird das Büffeln mit zwei Zeugnissen belohnt. Nach dem Abschluss der Schule ist dann der direkte Einstieg ins Berufsleben möglich. Viele entscheiden sich für ein Studium, häufig in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT). Dafür sind sie in Theorie und Praxis bestens vorbereitet, sie bringen schon viel praktische Erfahrung mit und kennen den sicheren Umgang mit den Geräten und Stoffen im chemischen Labor. Andere entscheiden sich für ein Studium ganz anderer Fachrichtungen, denn am NTG stehen auch 20 Stunden in Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen, Geschichte, Religion/Ethik, Wirtschaftslehre und Sport im Stundenplan.
„Der wöchentliche Labortag macht den Schülern viel Spaß. Praktischer Unterricht anstelle von Theorie kommt gut an. Die Arbeit im Labor fördert zudem das soziale Miteinander und die Motivation. Und wenn das Analysenergebnis passt, sind sie mächtig stolz auf ihr Resultat – und auf sich selbst“, berichtet Dr. Margit Dieminger, Fachlehrerin am NTG.
In den Ausbildungslabors der Kilian-von-Steiner-Schule in Laupheim sieht es aus wie in den Labors der Industrie. Die Schüler überprüfen Schmerztabletten, sie bestimmen den Coffein-Gehalt in Getränken, sie analysieren die Zusammensetzung von Benzin und Diesel und weisen Konservierungsstoffe in Kosmetika nach. Wichtig ist auch die Beurteilung von Luft, Gewässerproben und Trinkwasser. Auch biotechnologische Versuche mit DNA werden durchgeführt und es können damit Väter und Täter überführt und gentechnisch veränderte Pflanzen nachgewiesen werden. „Die NTGler gehen gerne in ihre KvS. Die Schule ist modern und bestens ausgestattet. Schulträger ist der Landkreis Biberach. Im Gegensatz zu großen Berufsschulzentren hat die Laupheimer Schule eine überschaubare Größe, ist fast ein bisschen heimelig“, so Abteilungsleiterin Dr. Claudia Schulz. Die Doppelqualifizierung Allgemeine Hochschulreife und Berufsabschluss Technischer Assistent gibt es in Baden-Württemberg seit über 40 Jahren.



Interessante Wege zur Hochschulreife an der Beruflichen Schule Riedlingen

An der Beruflichen Schule Riedlingen erleben Schüler die großen Vorteile einer kleinen Schule und profitieren von der 25-jährigen Erfahrung in der Wirtschaftsoberschule.
Die Berufliche Schule Riedlingen bietet jungen Erwachsenen die Möglichkeit, die Fachhochschulreife (1BKFH) bzw. allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (WO) zu erwerben. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die im Anschluss an eine berufliche Erstausbildung ein Studium anstreben und die dafür erforderliche Hochschulzugangsberechtigung erwerben möchten.
berufliche Schule LaupheimDie Wirtschaftsoberschule bieten zusätzlich für Absolventen des Berufskolleg II mit Fachhochschulreife und dem Zusatzabschluss „Staatlich geprüfte/r Wirtschaftsassistent/in“ die Möglichkeit in einem oder zwei Jahren die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife zu erwerben.
Wenn Sie die Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg anstreben, finden Sie dafür in Riedlingen ideale Bedingungen: in einer Parkanlage gelegen, bietet das schlossähnliche Schulgebäude mit seinen modern ausgestatteten Klassenzimmern ausgezeichnete Lernvoraussetzungen. Überschaubare Klassengrößen sowie ein qualifiziertes und motiviertes Kollegium ermöglichen eine individuell abgestimmte pädagogische Betreuung. Nutzen Sie unsere 25-jährige Erfahrung in der Wirtschaftsoberschule. Ein weiteres Argument für den Standort Riedlingen stellt im Vergleich zu anderen Bildungseinrichtungen das nahegelegene Wohnheim dar. Interessenten, die nicht aus der Region kommen, haben so eine kostengünstige Möglichkeit, sich lange Anfahrtswege zu ersparen. Der diesjährige „Tag der offenen Tür“ findet am Samstag, den 18.02.2017 von 10:00 – 15:00 Uhr statt, oder besuchen Sie uns zu einem persönlichen Gespräch.