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Ausbildung und Studium




Wie läuft eine Ausbildung ab? Wie kommt man überhaupt auf eine geeignete Stelle? Werden bestimmte Fähigkeiten vorausgesetzt? Fragen über Fragen. Wir haben uns mit mehreren jungen Leuten getroffen, welche gerade ihre Ausbildung bzw. ihr Studium begonnen haben, und uns mit ihnen darüber unterhalten.


Lisa-Marie beim Internationalen Bund UlmLisa-Marie macht ein freiwilliges soziales Jahr beim Internationalen Bund

FRIZZ: Wie kamst du darauf ein freiwilliges soziales Jahr zu machen?
Lisa-Marie: Ich bin auf das freiwillige soziale Jahr durch die Bildungsmesse in Ulm und durch Freunde bzw. Bekannte gekommen.

FRIZZ: Wo machst du dein FSJ?
Lisa-Marie: Mein FSJ absolviere ich beim Internationalen Bund Ulm in der Verwaltung.

FRIZZ: Was sind deine Hauptaufgaben beim internationalen Bund?
Lisa-Marie: Hauptsächlich bin ich für Büro- und Verwaltungstätigkeiten zuständig. Dazu zählen allgemeine Arbeiten am PC (Beurteilungen abtippen, Internetrecherchen, Briefe schreiben, BewerberInnen anlegen und zum Infogespräch einladen) sowie die Rücksendung der Unterlagen und der Telefondienst.  Ich bin auch für kreative Arbeiten wie Schilder und Plakate gestalten zuständig.  Außerdem übernehme ich hauswirtschaftliche Tätigkeiten wie Räume vorbereiten, Verpflegung der Teamer und Teamerinnen, Blumen gießen sowie den Überblick über das Material behalten. In meinem FSJ zählen Botengänge (Post, Einkäufe und Recyclinghof) zu meinen Aufgaben.  Ab und zu leiste ich Öffentlichkeitsarbeit durch Vorträge an Schulen oder durch einen Stand an einer Messe.

FRIZZ: Würdest du ein FSJ weiterempfehlen?
Lisa-Marie: Ja auf jeden Fall. Ein FSJ bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich in dieser Zeit weiter zu entwickeln und viele neue Erfahrungen zu sammeln. Die begleitenden FSJ-Seminare sind sehr abwechslungsreich zum Arbeitsalltag, machen viel Spaß und man kommt schnell in Kontakt mit anderen FSJ-Teilnehmer/-innen. Für Jugendliche, die beispielsweise nach der Schule noch keine genauen Vorstellungen haben ist ein FSJ eine großartige Möglichkeit.

Mehr Infos unter: www.ib-freiwilligendienst.de



Thomas bei digital ZEITThomas macht eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration bei digital ZEIT

FRIZZ: Was schätzt du an deiner Ausbildung bei digital ZEIT?
Thomas: Ich schätze vor allem die Abwechslung und Vielseitigkeit. Aufgrund der verschiedensten Branchen und Kunden erweitere ich nicht nur ständig mein Wissen, sondern entwickle mich auch persönlich weiter. Im Rahmen der Einarbeitung wird man mit dem Zeiterfassungssystem AVERO vertraut gemacht. Initiative und Eigenverantwortung, die man in kleineren Projekten unter Beweis stellen kann, kommen nicht zu kurz. Außerdem gefallen mir das familiäre Miteinander, das tolle Team und die gemeinsamen Unternehmungen. Dazu gehört das Tischtennis-Match in der Mittagspause aber auch mal ein gemeinsames Grillen.

FRIZZ: Was hat dir bisher besonders gefallen?
Thomas: Man wird hier von Beginn an akzeptiert, respektiert und wertgeschätzt und gewinnt schnell das Gefühl, als gleichwertiges Mitglied der digital ZEIT Familie anerkannt zu sein. Auch dass man mal einen Fehler machen darf und jederzeit Hilfe bekommt, sorgt dafür, dass man die anfängliche Zurückhaltung und die Angst, etwas falsch zu machen, schnell verliert. Ich fand es auch klasse, dass ich bei einer Installation schon mit zum Kunden durfte.

FRIZZ: Werden bestimmte Fähigkeiten oder Fertigkeiten für den Beruf vorausgesetzt?
Thomas: Neben der IT-Affinität sollte man kommunikationsfreudig, neugierig und sorgfältig sein. Außerdem sollte man organisatorische und analytische Fähigkeiten haben sowie Lernbereitschaft zeigen.

FRIZZ: Was sind deine Ziele in der Ausbildung?
Thomas: Selbstverständlich möchte ich einen guten Abschluss schaffen, aber auch meine Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten verbessern. Ich hoffe, nach meiner Berufsausbildung hier in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen zu werden. Die Chancen sind sehr gut.

Mehr Infos unter: www.digital-zeit.de



Sascha beim Ebner VerlagSascha ist dualer Student im Studiengang BWL – Medien und Kommunikationswirtschaft beim Ebner Verlag

FRIZZ: Wie bist du auf den Studienplatz aufmerksam geworden?
Sascha: Ich komme ursprünglich von einem Technischen Gymnasium (TG) mit Fachrichtung Mechatronik. Als unser Deutschlehrer berichtet hat, wie er nach seinem TG Abschluss Germanistik studierte und sich alle Blicke auf mich richteten, wurde mir bewusst, dass ich meine Berufswahl vielleicht nochmal überdenken sollte. Also habe ich mich nach meinem Abitur nach Studienfächern gesucht, in denen Kommunikation eine wichtige Rolle spielt. Dabei wollte ich den allgemeinen wirtschaftlichen Bereich nicht vernachlässigen. Und so kam ich auf das Duale Studium BWL – Medien und Kommunikationswirtschaft in Kooperation mit dem Ebner Verlag und der DHBW Ravensburg.

FRIZZ: Warum hast du dich dafür entschieden?
Sascha: Ein Vollzeitstudium war für mich nie eine Option. Ich arbeite seit meinem 16. Lebensjahr. Zuerst in der Gastronomie, später dann bei einem Radiosender und als Veranstaltungstechniker. Diesen Praxisbezug wollte ich nicht verlieren. Das Duale Studium bietet mir das Beste von beiden Welten. Zum einen den Abschluss als B.A. und zum anderen über 1,5 Jahre Arbeitserfahrung. Es ist zwar ein zeitintensives Studium ohne Semesterferien, aber es macht auch eine Menge Spaß.

FRIZZ: Wie sieht dein Arbeits- bzw. Studienalltag aus?
Sascha: Das Studium dauert sechs Semester, also drei Jahre. Ich wechsle im 3-Monats Takt zwischen Theorie- und Praxisphasen. In meinen Praxisphasen werde ich in verschiedenen Abteilungen des Verlags eingesetzt. So kann ich mir unterschiedliche praktische Fähigkeiten aneignen und überlegen, in welche Richtung ich später gerne gehen würde. In der Hochschule wird das praktische Vorgehen durch die Theorie ergänzt. Dazu zählen natürlich Fächer wie BWL, VWL und Mathematik, aber auch Recht, Marketing und Informationsmanagement.

FRIZZ: Würdest du das Studium weiterempfehlen?
Sascha: Ich kann das Duale Studium jedem ans Herz legen, der neben dem Studium auch Praxiserfahrungen sammeln möchte. Darüber hinaus hilft das Ausbildungsgehalt dabei, nicht allzu sehr von der Familie abhängig zu sein. Zusätzlich bietet der Ebner Verlag den Dualen Studenten die Möglichkeit, an anderen Standorten innerhalb Deutschlands und sogar in den USA eine Praxisphase zu absolvieren. So durfte ich zum Beispiel drei Monate die Kollegen am Standort Bremen unterstützen und im 5. Semester werde ich wahrscheinlich für weitere drei Monate in New York arbeiten.

Mehr Infos unter: www.ebnerpublishing.de



Julian bei Daimler TSSJulian ist dualer Student im Studiengang Informatik bei Daimler TSS

FRIZZ: Wie bist du auf den Studiengang gekommen?
Julian: In der Schule hatte ich Informatikunterricht, der mich motivierte selbst Programme zu entwickeln. Meine Motivation dabei war, dass ich mit ein bisschen Code am Computer etwas entwickeln konnte, das erlebbar ist. Ziemlich schnell stand deshalb fest: Ich möchte Informatik studieren. Allerdings war mir auch klar, dass ich praktische Erfahrung brauche, um in diesem Beruf erfolgreich zu sein. Die Suche nach einem dualen Studium hat mich dann schnell zu Daimler und Daimler TSS geführt. Ich habe mich für die Angewandte Informatik entschieden.

FRIZZ: Wie darf man sich den Bewerbungsprozess vorstellen?
Julian: Der Bewerbungsprozess bei Daimler TSS hat sich stark von dem der Großkonzerne unterschieden. Das hat mir sehr gefallen, weil ich nach der Online-Bewerbung direkt zu einem Assessment-Center eingeladen wurde. Es gab keine unzähligen Online-Tests oder Telefonate. Insgesamt spürte ich eine sehr offene Kultur und habe mich schon am Bewerbungstag sehr wohl gefühlt.

FRIZZ: Was ist das Besondere an deinem Studiengang?
Julian: Bei meinem Studium an der DHBW Stuttgart haben wir Praxis- und Theoriephasen, welche sich alle drei Monate abwechseln. In den Theoriephasen werden Inhalte eines normalen Studiums, in teils gekürzter Weise, behandelt. Da viele der Dozenten natürlich die nötige Praxiserfahrung haben, wissen sie auf welche Inhalte der Schwerpunkt gelegt werden sollte. In den Praxisphasen arbeite ich bei Daimler TSS und lege der DHBW eine Dokumentation der Arbeit vor. Für Studenten gibt es bei Daimler TSS vielfältige Möglichkeiten. Ich kann mitgestalten, wenn ich ein neues Themenfeld ausprobieren möchte, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Zusätzlich hatte ich die Chance einen Auslandseinsatz zu machen. Daimler TSS hat einen Standort in China und einen in Malaysia. Vorort lernt man eine andere Arbeitsweise, andere Aufgaben und eine neue Kultur kennen. Für mich war die Zeit in Malaysia sehr prägend, da ich neue Freunde und Kollegen kennen lernen und meine Vernetzung innerhalb Daimler TSS und innerhalb des Daimler Konzerns verbessern konnte.

FRIZZ: Wie sieht dein beruflicher Alltag aus?
Julian: Mein beruflicher Alltag unterscheidet sich wenig von dem meiner Kollegen. Ich komme, gehe, arbeite und mache Pause wie jeder andere. Die Einbindung in mein Team erfolgte je nach Wissensstand und die Verantwortungen wurden von Semester zu Semester größer. In einem Projekt durfte ich eigenständig eine Web-App entwickeln, die bestimmte Funktionen im Fahrzeug aktiviert und konfiguriert. Das an einem realen Fahrzeug zu testen, bringt mir auch die Leistung, die für den Konzern erbracht wurde näher.

FRIZZ: Würdest du das duale Studium bei Daimler TSS weiterempfehlen?
Julian: Generell kann ich ein duales Studium nur empfehlen. Es hat mir dabei geholfen Eigenständigkeit zu erlangen, meinen Bachelor in der Regelstudienzeit zu schaffen und wichtige Arbeitserfahrung zu sammeln. Die Balance zwischen Theorie und Praxis ist bei dem DHBW Studium sehr gut gegeben, da man nicht das Gefühl hat einem anderen Studium in wichtigen Vorlesungen nachzustehen. Ich glaube, es ist gerade in der IT wichtig, dass man die praktische Anwendung kennt und durch nette und hilfsbereite Kollegen die Entwicklung der eigenen Kompetenzen gefördert wird.

Mehr Infos unter: www.daimler-tss.de



Sonja bei der Sparkasse UlmSonja macht eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Ulm

FRIZZ: Warum hast du dich für eine Ausbildung bei der Sparkasse Ulm entschieden?
Sonja: Durch die hohe Präsenz der Sparkasse Ulm in der Region ist sie mir schon immer aufgefallen. Da ich mich sehr für den Beruf der Bankkauffrau interessiert habe, informierte ich mich auf Ausbildungsmessen über die Möglichkeiten bei der Sparkasse Ulm. Daraufhin entschied ich mich für ein Praktikum und war sofort überzeugt, dass ich hier eine Ausbildung absolvieren möchte. Die Mitarbeiter waren alle freundlich und hilfsbereit, weshalb ich mich direkt wohl fühlte. Außerdem merkte ich schnell, dass mir der Kundenkontakt liegt und ich den Kunden in allen Fragen und Belangen zur Seite stehen möchte. Die Ausbildung bei der Sparkasse ist sehr abwechslungsreich. Neben der Arbeit am Schalter wird es mir ermöglicht, auch in andere Bereiche des Unternehmens Einblick zu erhalten. Ich bin froh, diese Entscheidung getroffen zu haben.

FRIZZ: Was schätzt du an deiner Ausbildung bei der Sparkasse Ulm?
Sonja: Ich finde es toll, dass alles, was wir lernen, zusammenhängt. Die Theorie aus der Berufsschule unterstützt uns bei der Arbeit mit den Kunden und durch die innerbetrieblichen Unterrichte werden die Themen noch vertieft. Die Einsätze in den internen Abteilungen helfen uns dabei, viele Vorgänge und Prozesse, die tagtäglich am Schalter anfallen, zu verstehen. Durch die Einsätze in verschiedenen Geschäftsstellen lernt man das Geschäftsgebiet der Sparkasse Ulm kennen und kommt mit vielen Mitarbeitern in Kontakt.

FRIZZ: Was sind deine beruflichen Ziele?
Sonja: Mein erstes Ziel ist natürlich das Bestehen meiner Ausbildung. Danach möchte ich bei der Sparkasse Ulm bleiben und in einem netten Team arbeiten. Die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten der Sparkasse würde ich gerne nutzen, um mein Fachwissen zu vertiefen. Persönlich habe ich mir außerdem zum Ziel gesetzt, meine Aufgaben täglich mit viel Freude und Motivation anzugehen Dabei möchte ich den Kunden bei all ihren Anliegen weiterhelfen.

FRIZZ: Was war bisher dein Highlight während der Ausbildung?
Sonja: Ohne lange nachzudenken, fällt mir sofort der zweiwöchige Aufenthalt an der Sparkassenakademie in Stuttgart ein. Tagsüber konnten wir von den Dozenten dort viel lernen und nach dem Unterricht noch Zeit mit unseren Azubikollegen verbringen. Mein zweites Highlight war direkt am Anfang meiner Ausbildung, als wir drei Tage zum kennenlernen auf einer Berghütte verbrachten. So begann die Ausbildung schon in einer lockeren Atmosphäre.

Mehr Infos unter: www.sparkasse-ulm.de