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Ansturm auf Soforthilfe bei der IHK Ulm




Nach einer aktuellen Blitz-Umfrage spüren mehr als 90 Prozent der IHK-Mitglieder negative Auswirkungen des Coronavirus auf ihre Geschäfte. Die erwarteten Umsatzrückgänge sind dabei massiv: Etwa jedes zweite Unternehmen geht für das Jahr 2020 von einem Rückgang um mindestens 25 Prozent aus. Besonders betroffen: Das Gastgewerbe, die Reisewirtschaft, personenbezogene Dienstleistungen und der Einzelhandel. „Die Corona-Krise trifft somit vor allem auch Soloselbstständige und kleinere Unternehmen. Daher ist das Soforthilfeprogramm des Landes auch ein ganz wichtiger Schritt gewesen, den wir mit vollem Einsatz unterstützen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Max-Martin W. Deinhard. Das sehen auch die regionalen Betriebe so. Denn neben dem Kurzarbeitergeld (84 Prozent), den Möglichkeiten zur Stundung von Steuern (56 Prozent), ist es eben auch die Soforthilfe in Form eines Zuschusses, die für rund zwei Drittel der Unternehmen von besonderer Relevanz ist.


Aktuelle Zahlen und wichtige Hinweise


Unternehmen können Anträge stellen und an die IHK schicken. Über 5.400 Anträge liegen zur Stunde bereits vor und werden vom Corona-Team der IHK Ulm mit Hochdruck auf Plausibilität geprüft. „Das Programm richtet sich ausschließlich an Unternehmen, die ohne die Soforthilfe wirtschaftlich nicht weiter existieren könnten. Somit ist das Programm die Alternative zur Pleite“, sagt Max-Martin W. Deinhard. Die Antragsteller müssen im Antrag nachweisen, dass ohne Zuschuss kein Überleben in den kommenden Wochen möglich wäre. Der pauschale Hinweis auf die Corona-Pandemie und den entgangenen Gewinn reicht ausdrücklich nicht aus. „Ich empfehle den Antragstellern deshalb dringend, die FAQs des Wirtschaftsministeriums genau durchzulesen und so präzise Angaben wie möglich zu machen“, ergänzt er. Die Richtigkeit der im Antrag gemachten Angaben bestätigt der Antragsteller mit seiner eigenhändigen Unterschrift. Geprüfte und freigegebene Anträge werden sofort an die L-Bank zur Auszahlung der Gelder weitergeleitet. Von dort erfolgt auch ein Bescheid. Bereits in wenigen Tagen sollen die ersten Auszahlungen durch die L-Bank erfolgen.

Informationen zum Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gibt es unter wm.baden-wuerttemberg.de. Dort ist auch der Link zum Download des Antragsformulars zum Soforthilfeprogramm zu finden.

Die IHK ist erster Ansprechpartner zur Antragstellung für Soforthilfe - unter ulm.ihk24.de/soforthilfe mit Schritt-für-Schritt-Anleitung inklusive Video. Fragen zur Soforthilfe können bei der IHK-Hotline gestellt werden: Tel.: 0731 173-333


Die IHK Ulm weist auf folgende fünf Punkte bei der Antragstellung zur Soforthilfe hin


Vollständigkeit: Achten Sie auf Vollständigkeit des Antrags.

Liquiditätsengpass: Erläutern Sie klar nachvollziehbar – am besten mit Zahlen - Ihre Existenzbedrohung aufgrund des Coronavirus

Antrag im Original: Unterschreiben Sie den Antrag eigenhändig.

FAQs und aktuelle Hinweise: Weitere wichtige Fragen werden in den FAQs des Wirtschaftsministeriums beantwortet. Beachten Sie die aktuellen Hinweise auf ulm.ihk24.de/corona

Mitgliedsnummer: IHK-Mitglieds-Unternehmen, die ihre Mitgliedsnummer nicht kennen, können auch die letzten zehn Ziffern der Debitorennummer der IHK-Rechnung angeben.